Warum ich so gerne mit den Tools von karlsCORE arbeite?

Aufstehen, Zähne putzen, ein bisschen was frühstücken und dann ab ins karlsCORE public-Tool. So in etwa ließe sich meine Morgenroutine beschreiben.

Wo andere dringend ihre schwarze Koffeinbrühe brauchen, um durch den Tag zu kommen, brauche ich die verschiedenen Werkzeuge von karlsCORE. Sie sind fast schon so etwas wie ein Beatmungsgerät. Und bevor Du jetzt auf irgendwelche Gedanken kommst – nein, ich schreibe das, weil ich karlsCORE wirklich super finde. Und weil ich sehr oft insbesondere mit dem Content-Tool arbeite.

Moment, zum Schreiben braucht es Tools?

Ja, denn aus meiner Sicht muss die Arbeit eines Texters weit über das stumpfe und briefingkonforme Runterschreiben irgendeines Textes hinausgehen. Wenn Inhalte wirklich gut werden sollen, kommt es nicht (mehr) auf Textlängen und Keyword-Dichten an. Sondern auf viele qualitative Faktoren, insbesondere hinsichtlich der Lesbarkeit und WDF*IDF-Termgewichtung.

Das Internet ist vollgestopft mit Content, der niemandem etwas nutzt und nichts als Langeweile hervorruft.

Gib’s zu, darauf hast auch Du keine Lust mehr. Du willst lieber (verkaufsstarke) Inhalte, die Spaß machen. Insbesondere dann, wenn es darum geht, Deine Leistungen oder Produkte zu vermarkten. Und Werkzeuge wie die von karlsCORE helfen mir dabei, solche zu erstellen.

Ich sehe unterm Strich zwei Gründe, warum die karlsCORE-Instrumente so klasse sind. Einerseits, weil sie auf das Wesentliche reduziert sind sowie ohne Glitzer und “Hudeldui” auskommen. Andererseits, weil sie smarte Funktionen für den gesamthaften Texterstellungsprozess und vieles mehr bieten. Kein anderes Tool, das ich kenne, kann da mithalten. Also lass’ uns mal einen Blick hinein werfen.

Woher kommen die inhaltlichen Ideen für meine Texte?

“Hey Eike, kannst Du mir einen schönen und ausführlichen Finanz-Ratgeber zum Thema Kredite schreiben?”, könnte einer meiner typischen Aufträge lauten. Heute weiß ich in etwa, was in so einem Ratgeber drinstehen sollte und in welcher Form. Manchmal soll ich aber auch über Themen schreiben, die mir alles andere als nah sind. Und dann ziehe ich das Fragen-Tool von karlsCORE heran.

Auf Grundlage eines vorher ermittelten Fokus-Keywords sowie der eingestellten Fragewörter und Suchtiefe erhalte ich eine umfangreiche Liste mit Fragen aus dem Kosmos des Keywords. Das sind Fragen, nach denen die Menschen im Netz vornehmlich suchen. Und auf den verlinkten Seiten finde ich auch direkt die Antwort dazu. Manchmal doppeln sich bestimmte Fragen und so lese ich dann einfach mehrere Antworten, die alle denkbaren Perspektiven zu dem Thema beleuchten. Stichwort Ebenenmodell. Daraus ensteht das inhaltliche Gerüst des Textes, welches ich immer weiter aufbaue, bevor ich mit dem Schreiben anfange.

karlsCORE Fragen Tool
Screenshot aus der Oberfläche des Fragentools

Und ja, ich könnte mir die Recherche auch ganz sparen und einfach irgendwas schreiben, wovon ich glaube, dass es den Kern trifft. Aber dann laufe ich Gefahr, dass es eben nicht der relevante Inhalt wird, den die Zielgruppe meines / Deines Textes sucht. Es braucht immer einen objektiven Perspektivenwechsel. Ich schreibe schließlich nicht nur für mich oder Dich, sondern für andere.

Wichtig ist aber auch, dass ich nicht nur die relevanten Unterthemen beleuchte, sondern auch handwerklich vernünftig arbeite. Nur wenn ein Text handwerklich sehr gut ist, macht er den Lesern Spaß und sie bleiben dran.

Was sind die handwerklichen Qualitätskriterien eines Textes?

Die handwerkliche Qualität von Online-Content, den ich vornehmlich schreibe, bemisst sich an seiner Lesbarkeit und seiner Qualität bei der Suchmaschinenoptimierung. Also an der Balance zwischen Mensch und Maschine, wenn man es so will. Und diese Balance lässt sich nicht mal eben herstellen.

So machen beispielsweise zu viele Füllwörter, Schachtelsätze, absatzlose Textwände und silbenreiche Fachtermini einen Text zäh statt zart. Der Leser kaut angestrengt darauf herum und hat meist schon recht schnell keine Lust mehr, weiterzulesen. Achtet man wiederum darauf, all das zu vermeiden, dann wird der Text für den Leser zum Hochgenuss. Dazu kommt für die SEO noch eine gute (aber nicht übertriebene) WDF*IDF-Termgewichtung. Dadurch stufen die Suchmaschinen einen Text als relevant ein und platzieren ihn in den Suchergebnissen besser.

Erstmal schreibe ich einfach alles runter.

karlsCORE Content Tool SEO
Screenshot aus dem karlsCORE Content-Tool (Termgewichtungsbereich)

Um stets zu wissen, wie es um die Lesbarkeit und Termgewichtung meines Textes steht, arbeite ich mit dem karlsCORE Content-Tool.

Meiner Meinung nach ist es eines der besten Tools, die man zum Erleichtern der Arbeit eines Texters hätte entwickeln können. Links kann ich schreiben und formatieren. Rechts sehe ich, was für einen Stuss ich so fabriziere.

Das mit dem Stuss ist durchaus ernst gemeint. Denn beim ersten Runterschreiben ist längst noch nicht alles feingeschliffen. Das kommt erst danach.

Ich schreibe also einen Grundtext und gehe diesen dann systematisch durch. Zu lange und komplizierte Wörter ersetze ich durch kurze Synonyme. Füllwörter bleiben nur drin, wenn sie den Lesefluss unterstützen. Zu lange und verschachtelte Sätze teile ich in mehrere auf. Und ich achte darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden sowie ausreichend Zwischenüberschriften vorhanden sind, die zum Weiterlesen animieren.

Danach mache ich mich an die Suchmaschinenoptimierung.

Hierfür springe ich im Tool einfach einen Tab weiter (siehe letztes Bild) und nutze die Statistik der “beweisführenden Begriffe”. Mit denen füttere ich meinen Text und sorge dafür, dass sich meine Gewichtungsquote und die Durchschnittsgewichtungsquote (sorry für die Silben, karlsCORE) annähern.

Zu beachten ist bei diesem Schritt aber, dass letztere Quote nicht die ideale für meinen Text ist, sondern einfach der Durchschnitt aller Inhalte im Internet. Wenn ich also überall exakt auf die blaue Linie komme, dann habe ich einen Text, der sich aus der Sicht der Suchmaschinen von anderen kaum unterscheidet. Das Ziel ist es eher, mal drüber zu kommen und mal drunter zu bleiben und manche Begriffe auch gar nicht zu nutzen. Außerdem sollten weitere Begriffe reingebracht werden, die da nicht vorgegeben sind. Das macht den Text am Ende unique, wie man immer so schön schreibt.

Wenn Du dieses oder auch andere WDF*IDF-Werkzeuge selber nutzt, dann halte Dich grundsätzlich nicht sklavisch an dessen Vorgaben. Sondern arbeite immer mit Verstand und denke über den Tellerrand hinaus 🙂

Und kann man mit karlsCORE auch den Erfolg der Inhalte messen?

karlsCORE Keyword Monitoring Tool
Screenshot aus dem Keyword Monitoring-Tool

Absolut. Neben dem Fragen-Tool und Content-Tool stehen noch so viele weitere Werkzeuge bereit. Darunter finden sich unter anderem auch ein (in der public-Version limitiertes) Keyword-Monitoring-Tool sowie das neuere und sehr smarte Website Health Index-Werkzeug. Mit denen kann ich einerseits die Rankings meiner eigenen Inhalte im Auge behalten und andererseits die technische sowie inhaltliche Gesundheit meiner Seiten feststellen.

Das alles macht karlsCORE public für mich als Texter unverzichtbar. Ich arbeite hin und wieder durchaus auch mit anderen Tools. Beispielsweise mit RYTE, wenn es um Inhalte für die Schweiz geht, weil karlsCORE aktuell nur den deutschen Index kennt. Aber am Ende freue ich mich immer, beim nächsten Text wieder mit karlsCORE arbeiten zu können 🙂 Einfach, weil ich dort alles habe, was ich brauche.

Und auch die freundschaftliche Gemeinschaft drumherum ist natürlich nicht zu vergessen. Man identifiziert sich quasi über die Tools, mit denen man arbeitet. Danke deshalb an Karl, Justine und Heiko, die das System ständig erweitern, mit allerhand smartem Wissen füllen und damit etwas wirklich Wertvolles auf die Beine stellen.

Ich werde morgen nach dem Frühstück wieder reinschauen.

Aber vorher habe ich noch eine Frage an Dich: